Infiltrationstherapie
Die Infiltrationstherapie ist ein häufig angewendetes Verfahren in der Orthopädie, das zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen im Bewegungsapparat eingesetzt wird. Bei dieser Therapieform werden Medikamente, meist Kortikosteroide oder Lokalanästhetika, direkt in das betroffene Gelenk, die Muskulatur oder das umliegende Gewebe injiziert.
1. Schmerzlinderung: Die Injektion von Medikamenten kann Schmerzen schnell lindern und die Beweglichkeit verbessern, insbesondere bei Erkrankungen wie Arthritis, Tendinitis oder Bursitis.
2. Entzündungshemmung: Kortikosteroide wirken entzündungshemmend und können Schwellungen und Entzündungen im betroffenen Bereich reduzieren.
3. Diagnostische Funktion: In einigen Fällen kann die Infiltrationstherapie auch diagnostische Zwecke erfüllen. Wenn die Schmerzen nach der Injektion nachlassen, kann dies darauf hindeuten, dass die injizierte Struktur die Schmerzquelle ist.
4. Minimalinvasiv: Die Infiltrationstherapie ist ein minimalinvasives Verfahren, das ambulant durchgeführt wird und keine lange Erholungszeit erfordert.